Hyaluronpraxis

Kategorie: Plastische Chirurgie

Lipofilling – Eigenfett zur Brustvergrößerung

Bei vielen Frauen besteht der Wunsch nach etwas mehr Brustvolumen. Dabei wollen die meisten Patientinnen keine Operation mit Silikon-Implantaten. Aus diesem Grunde wurde die Brustvergrößerung mit Hyaluronsäure-Gel (Macrolane) entwickelt. Das Produkt und die damit verbundene Brustunterspritzung wird mittlerweile nicht mehr angeboten.

Zunehmender Bekanntheit und Beliebtheit erfreut sich das Lipofilling der Brüste. Durch eine Eigenfetttransplantation können die Brüste schrittweise und in natürlicher Form aufgefüllt werden. Dieses Verfahren eignet sich nur, wenn Fettgewebe zur notwendigen Wasserstrahl-Fettabsaugung zur Verfügung steht. Infos lesen Sie bei www.lipocenter.de

Brustvergrößerung mit Eigenfett

Eigenfetttransfer – Lipofilling Brust

 

Macrolane wurde nicht vom Markt genommen

Für die Brustvergrößerung wird Macrolane nicht mehr beworben

Was beinhaltet die Entscheidung und warum wurde sie getroffen?

Q-Med, ein Geschäftsbereich von Galderma und Hersteller von Macrolane, hat entschieden, bis auf Weiteres die Anwendung von Macrolane zur Brustvergrößerung nicht mehr zu bewerben. Der Grund für diese Entscheidung ist eine laufende, nicht abgeschlossene fachliche Debatte zwischen medizinischen Experten, wie man am besten bei einer radiologischen Untersuchung von Brüsten vorgehen sollte, die mit injizierbaren Produkten behandelt wurden. Dies ist eine belastende Situation sowohl für die behandelten Frauen als auch für die ärztlichen Anwender.

Liegen der Entscheidung irgendwelche Sicherheitsprobleme im Zusammenhang mit Macrolane als Produkt zugrunde?

Nein. Es gibt keine produktbezogenen Sicherheitsprobleme im Zusammenhang mit Macrolane selbst. Macrolane ist ein qualitativ hochwertiges Produkt.

Macrolane ist ein sicheres und hochwertiges Produkt, mit gutem Sicherheitsprofil und hohem Zufriedenheitsgrad bei Tausenden von Personen in aller Welt, die im Rahmen einer Behandlung zur Körperkonturierung oder zur Brustvergrößerung damit behandelt wurden.

Da mit Blick auf das Produkt selbst keine Sicherheitsprobleme bekannt sind, müssen Frauen, deren Brüste mittels Macrolane vergrößert bzw. korrigiert wurden, keine zusätzlichen medizinischen Maßnahmen ergreifen. Sie sollten jedoch nach Anweisung ihres behandelnden Arztes an den planmäßigen und empfohlenen Kontrolluntersuchungen teilnehmen.

Wie bei dauerhaft verbleibenden Brustimplantaten – sogenannten permanenten Implantaten – ist es auch bei Macrolane wichtig, vor einer medizinischen Vorsorgeuntersuchung der Brust der Ärztin bzw. dem Arzt das Datum der letzten Behandlung zur Brustvergrößerung mit Macrolane bzw. einem anderen Produkt mitzuteilen. Für die Dokumentation der Behandlung mit Macrolane nutzen Patientinnen den zur Verfügung gestellten Behandlungspass Macrolane.

Auf welche Weise kann Macrolane die diagnostische Interpretation von Vorsorgeuntersuchungen der Brüste erschweren?

Die radiologische Untersuchung der Brüste, insbesondere mittels filmbasierter Mammografie, kann durch das Vorhandensein aller Produkte zur Brustvergrößerung (nicht nur Macrolane) erschwert werden.

Die bisherigen Informationstexte zu Macrolane (z.B. die Gebrauchsinformation) enthalten klare Empfehlungen dahingehend, dass eine Ausgangsuntersuchung der Brüste vor Behandlung mit dem Medizinprodukt durchgeführt werden sollte. Bei weiteren Vorsorgeuntersuchungen der weiblichen Brust nach Behandlung mit Macrolane sollte zur Gewinnung adäquater Informationen über das Brustgewebe die digitale Mammografie durchgeführt und ggf. mit einer Ultraschalluntersuchung kombiniert werden. Diese Empfehlung wurde von führenden europäischen Experten im Bereich der Radiologie bestätigt.

Ich wurde vor ein paar Monaten mit Macrolane behandelt. Muss ich mir Sorgen machen? Sollte ich das Produkt entfernen lassen?

Nein, Sie bracuhen sich keine Sorgen zu machen und Macrolane muss nicht aus dem Brustgewebe entfernt werden. Macrolane besteht aus stabilisierter Hyaluronsäure (2%) und Wasser (98%). Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Körpers.

Klinische Studien zeigen, dass Macrolane nach der Injektion im Laude von 12 bis 24 Monaten durch körpereigene Enzyme abgebaut wird. Macrolane verschwindet also auf natürliche Weise aus dem Brustgewebe.

Nehmen Sie weiterhin an planmäßigen Kontrolluntersuchungen teil.

Wenn Sie irgendwelche weiteren Bedenken oder Fragen im Zusammenhang mit Ihrer Macorlane-Behandlung haben, wenden Sie sich bitte an die Ärztin / den Arzt, die / der Sie mit Macrolane behandelt hat.

Wie bei anderen, dauerhaft verbleibenden Brustimplantaten ist es auch bei Macrolane wichtig, bei einer Vorsorgeuntersuchung der weiblichen Brust der / dem Ärztin / Arzt vorher das Datum der letzten Behandlung zur Brustvergrößerung mit Macrolane bzw. einem anderen Produkt mitzuteilen.

Was soll ich tun, wenn bei mir eine Vorsorgeuntersuchung durchgeführt wird?

Denken Sie bei einer künftigen Vorsorgeuntersuchung der Brust daran, der Ärztin bzw. dem Arzt vorher das Datum Ihrer letzten Behandlung zur Brustvergrößerung mit Macrolane oder einem anderen injezierbaren Produkt mitzuteilen. Nutzen Sie bei einer Macrolane-Behandlung den dafür erhältlichen Behandlungspass, den Sie von Ihrem behandelnden Arzt / Ihrer behandelnden Ärztin erhalten haben.

Mindestens bis zum vollständigen Abbau von Macrolane muss bei einer Vorsorgeuntersuchung Ihrer Brüste ein spezielles Protokoll angewendet werden. An Stelle oder zusätzlich zu einer sogenannten digitalen Mammogrefie – einer radiologischen Untersuchungsmethode – kann dabei einer Untersuchung mittels Ultraschall erforderlich sein.

Vorausgesetzt, Sie haben nicht auch permanente Brustimplantate erhalten, kann nach dem vollständigen Abbau des gesamten Macrolane-Gels durch Ihren Körper bei Vorsorgeuntersuchungen Ihrer Brüste das Mammografie-Standardverfahren angewendet werden.

Wird Q-Med / Galderma weitere Informationen über die optimale Durchführung von Vorsorgeuntersuchungen der Brüste bei Frauen vorlegen, die mit Macrolane behandelt wurden?

Ja. Eine 24-monatige Verlaufskontroll-Studie zur Beurteilung etwaiger Probleme bei der Interpretation von digitalen Mammografie-Aufnahmen und Ultraschall-Scans nach Anwendung von Macrolane wurde kürzlich abgeschlossen.

Die vorläufigen Ergebnisse dieser Studie belegen, dass mittels digitaler Mammografie und Ultraschall eine zuverlässige diagnostische Beurteilung bei Frauen möglich ist, deren Brüste mit Macrolane vergrößert bzw. korrigiert wurden.

Q-Med / Galderma wird die Ergebnisse der 24-monatigen Verlaufskontroll-Studie so bald wie möglich zugänglich machen, um eine optimale klinische Nachsorge für Frauen zu erleichtern, deren Brüste mit Macrolane behandelt wurden.

Ich habe gehört, dass sich um Macrolane-Gel herum eine Kapsel bilden kann. Muss ich mir deshalb Sorgen machen?

Im Verlauf des natürlichen Heilungs- und Abbauprozesses im Körper nach der Macrolane-Behandlung kann sich – genau wie bei permanenten Implantaten (z. B. aus Silikon) – auch um das Macrolane-Gel eine dünne Kapsel bilden. Bei vielen Frauen, die mit Macrolane behandelt wurden, kommt es jedoch nicht zu einer solchen Kapselbildung.

In manchen Fällen kann eine Kapselbildung dazu führen, dass sich der mit Macrolane behandelte Bereich fester anfühlt und / Oder empfindlicher ist. Wenn eine Kapsel Ihnen Beschwerden bereitet, kann dies in der Regel von der Ärztin / dem Arzt, die / der Sie mit Macrolane behandelt hat, durch einen einfachen Eingriff korrigiert werden.

Wenn Sie irgendwelche Bedenken oder Fragen im Zusammenhang mit Ihrer Macrolane-Behandlung haben, wenden Sie sich an die Ärztin bzw. den Arzt, die / der Sie mit Macrolane behandelt hat.

Kann ich künftig weitere Macrolane-Injektionen in meine Brüste erhalten?

Q-Med / Galderma hat entschieden, Macrolane bis auf Weiteres nicht mehr für die Brustvergrßerung zu bewerben. Dieses Anwedungsgebiet ist nicht mehr Bestandteil der aktualisierten Produktinformation.

Macrolane wird weiterhin für den Einsatz der Körperkonturierung und Korrektur von Weichteildefekten erhältlich sein.

Diese Informationen sind einem Brief von Q-Med / Galderma an die Macrolane-Behandler entnommen.

 

IMCAS – Anti Aging Kongress in Paris

Heute beginnt in Paris die 14. IMCAS (International Master Course on Aging Skin). Vom 26. bis zum 29. Januar werden im Pariser Kongresscenter die aktuellen und neuesten Verfahren zur Instandhaltung alternder Haut gezeigt. Neben den wissenschaftlichen Vorträgen aus den Bereichen der ästhetischen Dermatologie und minimal invasiven plastischen Chirurgie werden praktische Workshops an Patienten und Leichen (Körperspendern) durchgeführt. Es wird der ‚State of the Art‘ in Sachen Unterspritzungen (Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäuren, Lippenvergrößerungen, Lipofillings), ablativen Hautbehandlugnen und Botulinumtoxin – Behandlungen demonstriert und geübt. In den Pausen wird von ästhetischen Medizinern aus aller Welt die umfangreiche Industrieausstellung von mehr als 120 Sponsoren besucht.

Lipolyse Fettwegspritze erst verboten – wieder erlaubt

Frankreich: Fettwegspritze verboten – warum?

Im April 2011 wurde durch das französische Gesundheitsministerium die Anwendung der Fettwegspritze (Lipolyse) und alle Injektionsverfahren zur Behandlung des Unterhautfettgewebes (z.B. Mesotherapie) verboten. Gegen dieses Verbot protestierten die französischen Ärzte, die die Lipolyse als Fettwegspritze oder zur Behandlung der Cellulite über Jahre erfolgreich und ohne nennenswerte Komplikationen eingesetzt hatten, und erreichten eine Aufhebung dieses Verbots. Hier das Urteil.

Wie kam es zu dem Verbot der Lipolyse?

Wenn man den Begriff „Lipolyse verboten“ oder „Fettwegspritze verboten“ googelt gelangt man auf Internetseiten von plastischen Chirurgen. Diese feiern dort geradezu das Verbot der Lipolyse in Frankreich. Dass die Injektion von Phosphatidylcholin und Gallensäure inzwischen wieder erlaubt ist, findet sich kaum. Da die ästhetisch-operativen Verfahren des Fettgewebes bei unbestritten deutlich größeren Risiken erlaubt blieben, kann man sich an drei Fingern ausrechnen wie es zum Verbot der Lipolyse kam.

Das Verbot der Lipolyse wurde auf Initiative der französischen platischen Chirurgen erreicht. Es wurden einzelne Fälle von Infektionen, die allesamt auf die nicht ordnungsgemäße Reinigung einer Mesotherapie-Pistole zurückzuführen waren, dem Gesundheitsministerium präsentiert. Diese nicht objektive Bewertung der risikoarmen Lipolyse mit nachfolgendem „verboten“ wurde durch Korruption erreicht. Wieder einmal versuchten plastische Chirurgen durch die Verbreitung von Unwahrheiten sehr erfolgreiche nicht-operative Verfahren zu bremsen.

Das Schlechtmachen disziplinübergreifender Behandlungsverfahren durch plastische Chirurgen hat es auch in Deutschland vor zirka 15 Jahren gegeben. Damals wurde Botulinumtoxin immer wieder als Nervengift von plastischen Chirurgen bezeichnet – aus Angst vor weniger Facelift-Operationen. Unter der gebetsmühlenartigen Diffamierung von Botox leiden die plastischen Chirurgen heute noch, da diese das Image des potenten Medikaments beschädigt haben, welches sich erst nach vielen Jahren langsam verbessert. In üblichen Dosierungen ist Botox nicht giftig, da es dem Körper keinen Schaden zufügt.

Lifetime-Beauty : Ästhetik und Wellness Messe in Düsseldorf

Vom 30.04. bis zum 01.05.2011 findet im ehemaligen Düsseldorfer Interconti Hotel auf der Königsallee die zweite Lifetime-Beauty – Messe statt. Im Ballsaal des Düsseldorfer Hotels zeigen Aussteller aus den Bereichen Dermatologie, Plastische Chirurgie, Zahnmedizin und Wellness aktuelle Behandlungsmöglichkeiten zur Prävention und Therapie altersbedingter Veränderungen des Körpers.

Besucher können sich über plastische Operationen, minimal invasive Unterspritzungen mit Hyaluronsäure und Botulinumtoxin, Zahn-Bleeching, Kosmetische Behandlungen und Wellnessangebote einiger Hotels informieren.

Die Hersteller von dem Botulinumtoxin Vistabel (Botox) und den Hyaluronsäuren Teoxane und Juvederm sind als Sponsoren der Veranstaltung vertreten, während der Hersteller von Restylane nicht dabei ist.

Wie behandelt man Augenringe?

Bei vielen ästhetischen Problemen gibt es Standardlösungen für die Behandlung. Bei Augenringen dahingegen ist die Behandlungsempfehlung nicht einheitlich.

Augenringe entfernen – Operation oder Unterspritzung?

Augenringe entfernen - aber wie?

Ursache von Augenringen sind oft keine Krankheiten

Einig ist sich die Ärzteschaft, dass die Tiefe der Augenringe bei erheblichem Leidensdruck der Patienten angehoben werden sollte um einen gesünderen Gesichtsausdruck zu erreichen. Uneinig sind die Ärzte über die Technik und das zu verwendende Material. Zur Entfernung der Augenringe wird die Unterspritzung mit Eigenfett als eine Möglichkeit genannt. Diese Material ist dem Patienten oft sympathisch, weil es nicht körperfremd und scheinbar kostenlos verfügbar ist. Eigenfett hat jedoch eine geringere Hebekapazität als stabilisierte Hyaluronsäure, d.h. es ist schlechter ’stapelbar‘ und unter Druck weniger raumfordernd, wie es zur Anhebung der Augenringe aus einer tiefen, knochennahen Schicht nötig ist. Eine Anhebung der Haut im Bereich der Augenringe ist durch eine relativ oberflächliche Unterspritzung mit Eigenfett denkbar, allerdings wird sich eine übliche, nicht vollkommen gleichmäßige Verteilung durch die dünne Haut im Bereich der Unterlider sichtbar abzeichnen. Die Unterspritzung in die korrekte Schicht würde eine relativ dicke Kanüle erfordern, die ein hohes Verletzungsrisiko birgt und die Gefahr von deutlichen Hämatomen gegenüber einer dünnen Kanüle erheblich erhöht.

Eine Blepharoplastik, d.h. Operation der Unterlider, mit einer Unterfütterung des Volumendefekts mit Polsterfett der Augenhöhle sollte nur bei bestehendem Hautüberschuss und gleichzeitiger Straffung der Unterlider oder ggf. einer Mittelgesichtsstraffung durchgeführt werden. Ein solcher Eingriff ist bei simplen Augenringen bei jungen Menschen sicher nicht gerechtfertigt.

Die Unterspritzung mit Hyaluronsäure wird von manchen Ärzten abgelehnt und von manchen Ärzten befürwortet. Offensichtlich haben hier verschiedene Anwender unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Eine teilweise empfohlene Quaddelung mit nicht-stabilisierter Hyaluronsäure wird eine starke Demolierung und einen nur kurz haltbaren Erfolg haben. Dahingegen will die Verwendung einer stabilen Hyaluronsäure offensichtlich beherrscht werden. Die Verwendung des richtigen Hyaluronsäure-Materials in der richtigen Schicht bei einem erfahrenen Arzt scheint die größten Erfolge beim Augenringe-Entfernen bei gleichzeitig minimalsten Blessuren und Komplikationen zu sein. Die Auflösbarkeit von Hyaluronsäure erhöht zudem die Sicherheit dieser Behandlung.

Die Grenzen der Unterspritzung liegen darin, dass eine dunkle Pigmentierung, entgegen der Erwartungshaltung, sich durch eine Unterspritzung der Augenringe nicht aufhellt. Sehr tiefe und hohe Augenringe sind oft keine Augenringe üblicher Definition. Deshalb ist vor einer Unterspritzung zur prüfen, ob Platz zur Platzierung des anhebenden Fillers vorhanden ist. Falls die störenden Ringe an den Augen auf Höhe des unteren Augenhöhlenrands liegen, ist eine Unterspritzung meist ohne Erfolg. Der Grad der Anhebung der tiefen Schichten der Augenringe durch ein Gel oder Eigenfett lässt sich nicht genau vorhersagen. Ein Vorgehen in mehreren Schritten ist in der Regel einer einmaligen Unterspritzung vorzuziehen.

Nasolabialfalte durch Lipolyse verringern

Eine Nasolabialfalte wird typischerweise durch eine Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure aufgefüllt. Oft wird das darüberhängende und abgesackte Mittelgesicht danach noch stärker sichtbar. Die störende Wulst oberhalb der Nasolabialfalte nennt man Nasolabialhügel. Diese Wulst im abgesunkenen Mittelgesicht lässt sich erfolgreich durch Injektionslipolyse ausdünnen. Ein gleichzeitiger Straffungseffekt der Lipolyse schafft ein strafferes Gesicht. Nach einer erfolgreichen Lipolyse (Fettwegspritze) ist der Volumenbedarf zur Glättung und Auffüllung von Unebenheiten an Hyaluronsäure-Gel geringer. In einem schlanken Gesicht lässt sich mit viel weniger Volumen eine positive Veränderung durch Hyaluronunterspritzung erreichen.

Korrektur und Aufbau der Nasenspitze

Eine platte Nasenspitze kann genetisch oder durch eine misslungene Nasenoperation (Rhinoplastik oder Septo-Rhinoplastik) verursacht sein wenn die Spitze der Nasenscheidewand zu sehr gekürzt wurde. Diese fehlende Nasenspitze ist auf einer Profilansicht des Gesichts besonders auffällig.

Eine Nasenkorrektur ohne Operation kann die Form der Nase und der Nasenspitze ästhetisch verschöner. Dabei wird ein stabiles Hyaluron-Gel, welches auf Zuckerbasis Wasser speichert in verschiedene Höhen der gesamten Haut injeziert. Dabei wird die Nasenspitze angehoben und geformt. Das Ergebnis ist lange haltbar und ggf. reversibel. Auch nach Abbau der Hyaluronsäure ist ein Teil des Auffülleffekts durch Kollagenfaserneuentstehung permanent haltbar. Mehr allgemeine Informationen über die Modellierung der Nase mit Hyaluron-Gel finden Sie auf Hyaluron-Praxis – Nasenkorrektur.

Handverjüngung mit Hyaluronsäure

Alternde Hände sind sehnig und die Venen zeichnen sich durch die dünn gewordene Haut ab. Jugendliche Hände haben eine prallen Handrücken und das gut ausgeprägte Unterhautfettgewebe speichert Feuchtigkeit an körpereigener Hyaluronsäure.

Eine eindrucksvolle Handverjüngung lässt sich durch eine Aufpolsterung der Handrücken mit einer stabilisierten Hyaluronsäure erreichen. Grundsätzlich kann man die Handrücken mit einer relativ dünnflüssigen Hyaluronsäure mit vielen kleinen Injektionen hydratisieren. Diese Unterspritzung ist im Sinne einer kurhaften Hautverjüngung zu verstehen. Hier würde ca. 1 Milliliter pro Hand benutzt werden. Alternativ bietet sich bei sehnigen Handrücken eine großvolumigere Aufpolsterung mit einer lange haltbaren Hyaluronsäure an, z.B. Macrolane. Je nach Handgröße werden bis zu 5 Milliliter pro Handrücken zur Handverjüngung injeziert. Diese Unterspritzung kann mit einer stumpfen Nadel (Kanüle) durchgeführt werden und hinterlässt keine starken Hämatome. Diese Behandlung kann bis in den Bereich der Finger fortgesetzt werden.

Hyaluronsäure zur Behandlung von Hühneraugen

Hühneraugen sind schmerzhafte Schwielenbildungen im gelenknahen Bereich der Zehen oder der Fußsohle. Der Schmerz beim Gehen wird durch den zentralen, nach innen gerichteten Sporn ausgelöst und kann das Gehen zur Qual werden lassen. Die klassischen Behandlungen gegen Hühneraugen sind üblicherweise aufweichende Maßnahmen wie Hühneraugenpflaster oder salicylhaltige Salben. Um den Schmerz durch die Hühneraugen schnell zu durchbrechen und ein schmerzfreies Gehen zu ermöglichen empfiehlt sich die Unterpolsterung des Hühnerauges mit Hyaluronsäuregel. Hier sollte eine stabilisierte und haltbare Hyaluronsäure injeziert werden, z. B. Perlane oder SubQ von Q-Med.