Hyaluronpraxis

Tennisarm

Die Epicondylitis humeri lateralis, wie der Tennisarm medizinisch korrekt bezeichnet wird, bezeichnet eine entzündliche und schmerzhafte Reizung der sehnigen Ansätze der Unterarmmuskulatur am Oberarmknochen oberhalb des Ellenbogens. Diese Entzündung wird durch Überlastung der Sehnenansätze ausgelöst. Der Tennisarm wird zunächst konservativ durch Schonung und anti-entzündliche Medikamente (z. B. Voltaren) behandelt. Auch eine Injektion von Kortison kann Linderung verschaffen. Hierbei sind die destabilisierenden gewebsspezifischen Nebenwirkungen des Steroidhormons zu berücksichtigen. Wichtig bei der Behandlung des Tennisarms ist es eine Chronifizierung zu vermeiden.

Botox gegen Tennisarm

Die ursächlich überlasteten und entzündlichen Muskelansätze können außer durch körperliche Schonung auch durch eine chemisch-vermittelte Schwächung der Muskulatur entlastet werden. Mit der Botulinumtoxin-Therapie des Tennisarms wird auch eine unwillkürliche Überanstrengung der Muskulatur verhindert. Da die Botox-Behandlung in entsprechender Dosierung keine langfristigen oder schweren Nebenwirkungen zur Folge hat, sollte ein komplizierter Tennisarm, also ein Tennisarm, der sich nicht nach 14tägiger konservativer Therapie deutlich gebessert hat, einem Heilversuch mit Botulinumtoxin A oder B zugeführt werden. Eine Studie zur Behandlung der Epicondylitis lateralis mit Botulinumtoxin finden Sie hier. [wird hinzugefügt]

Weitere Informationen zum Thema Tennisarm erhalten Sie auf Curado.de

0 Antworten

Hinterlasse eine Antwort

* Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>
* Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.